„Die Hölle“und „Der Schneider von Siena“ eBook Bundle 4

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Iork Nagadlows „DIE HÖLLE“ und Lothar du Mont Jacques „Der Schneider von Siena“
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Beschreibung

Iork Nagadlow entführt den Leser im ersten Teil seines Romans in ein Militärlager im Nahen Osten, indem schwule Verfolgte Schutz vor ihren Peinigern finden, und darüber hinaus endlich ihre Sexualität frei leben können.

Im zweiten Teil, der eigenetlichen Hölle zeigt er den Lesern, wie es im Jenseits aussehen könnte, wo Erda, Mephistoteles und weitere Hüter*innen eine imaginäre „Hölle“ errichtet haben, die zu einem den Luxus eines ******* Sterne Hotels bietet, anderseits aber auch Despoten wie Augustinus, den Ordensgründer, sowie Hitler und Konsorten für das Leid, welches sie über die Welt brachten, Jahrtausend lang büßen lassen.

Ein Roman, indem Sado-Maso Praktiken im Kontext zu den Lehren christlicher Kirchen hinterfragt werden, und der Leser mitunter nicht mehr weiß, ob er gerade davon träumt, das gerade gelesene am eigenen Körper erlebt zu haben-

Würde die römisch-katholische Kirche den Index noch pflegen, so wäre Iork Nagadlows Roman zweifelsohne dort auf einem der ersten Plätze gelandet.

Schonungslos, dabei mit viel Augenzwinkern zeigt er dem Leser die Absurdität manch christlicher Dogmen auf, die einzig dazu geschaffen wurden, den Schäfchen die aufoktroyierten Verhaltensregeln schmackhaft zu machen, indem man ihnen ein besseres Leben im Jenseits verhieß.

Dass man dieses Jenseits besser in der Hölle, denn im Himmel anstreben sollte, macht der Autor in seinem Werk mehr als deutlich.

Ein kraftvoller. ausdrucksstarker Roman, von einem genauso kraftstrotzendem Schweizer, dem es gelungen ist, mit der Sprache zu jonglieren und den Leser das Buch nicht aus der Hand legen zu lassen, bis er das Wort ENDE liest.

Lothar du Mont Jacques – Der Schneider von Siena

Mit dem Abitur in der Tasche und großen Plänen für seine Zukunft, kommt der 18-jährige Paul nach Siena, um an der dortigen Universität sein Studium aufzunehmen.
Leicht bekleidet gerät er in ein heftiges Gewitter, vor der er in einer Bar Schutz sucht. Bei seinem Weg durch die Stadt, kommt er bei einem Herrenausstatters vorbei, wo ein Wärme versprechender Pulli in dessen Auslage, ihn zum Eintreten in das noble Geschäft verleitet.
Der lebenserfahrene Schneider erkennt augenblicklich die Situation und weiß die Gunst der Stunde zu nutzen. Nach allen Regel der Kunst verführt er den jungen Mann, der sich zu wesentlich älteren Männern hingezogen fühlt.
Die Suche nach einer Bleibe erübrigt sich, da der von ihm liebevoll Nonno genannte Schneider, Paul bei einer seiner Mieterinnen als Untermieter einquartiert.
In seiner Naivität bemerkt Paul zunächst nicht, wie er immer abhängiger von seinem Nonno wird, und dessen bizarrer Vorstellung eines Zusammenlebens. Erst als der Schneider einen Schritt zu weit geht, dämmert Paul, der sich italienisiert Paolo nennt, dass das nicht seiner Vorstellung einer Partnerschaft auf Augenhöhe entspricht.
Die Gespräche mit seiner Vermieterin, einer jungen Transfrau helfen ihm genauso wie ihr, anstehende Entscheidungen zu treffen.
Bei seinen Reisen mit dem Schneider, lernt er im Vatikan Frédéric kennen, den Sekretär eines hohen Würdenträgers, in der er sich verliebt, und der ihm auch beisteht, als es mit Nonno zu Ende geht.
Ein Roman, in dem alle Facetten einer Beziehung beleuchtet werden, wo Liebe und Eifersucht genauso nahe beieinander wohnen, wie der Drang nach Freiheit und das Vereinnahmen eines Menschen bis hin zur Abhängigkeit.
Ausdrucksstark, mit klaren und deutlichen Worten erzählt.

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